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Für Menschenwürde und Solidarität: Kirche lädt zum Austausch über die GEAS-Reform ein


21. April 2026

Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die im Juni 2026 in Kraft tritt, bringt weitreichende Änderungen im Asylrecht mit sich. Als Kirche sehen wir diese Entwicklungen kritisch, da sie aus unserer Sicht die Rechte geflüchteter Menschen erheblich einschränken.

Gemeinsam mit weiteren Initiativen laden wir daher am Montag, 27. April 2026 von 17 bis 19 Uhr herzlich ins Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden (Kleines Haus) ein. Dort informieren wir über die Reform und zeigen Möglichkeiten auf, wie sich Menschen für Solidarität und Teilhabe einsetzen können.

Drei Initiativen stellen ihre Arbeit vor:

  • Nein zur Bezahlkarte Dresden informiert über die Auswirkungen der sogenannten Bezahlkarte, die die Selbstbestimmung geflüchteter Menschen erheblich einschränkt. Vor Ort wird es zudem die Möglichkeit geben, Gutscheine zu tauschen. Besucher*innen werden gebeten, Bargeld mitzubringen.
  • Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden gibt Einblicke in ihre Beratungsarbeit und erläutert, warum Abschiebehaft ein Thema ist, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Angesichts der GEAS-Reform wird mit weiteren Verschärfungen gerechnet, insbesondere durch den verstärkten Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen.
  • Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ sowie das Netzwerk Kirchenasyl Sachsen informieren über das Konzept des Kirchenasyls, aktuelle Herausforderungen und Perspektiven angesichts der neuen gesetzlichen Entwicklungen.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Umut & Cihan sowie Agua y Vino.

Montag, 27. April 2026, 17 bis 19 Uhr
Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden, Glacisstraße 28, 01099 Dresden