Dein Ehrenamt?

Wir suchen Menschen, die sich einbringen: In Diakonie, Kirche und Gemeinde.

Sie sind kreativ, eigenverantwortlich und teamfähig. Sie kennen Ihre Gaben und Talente, die Sie für Ihr Ehrenamt einbringen möchten.

Sie haben Zeit – je nach Ihren Ideen, projektbezogen oder auch regelmäßig.

Sie sollen Ihre Aufgabe mit Freude und Kompetenz wahrnehmen. Hauptamtliche Mitarbeitende unterstützen Sie dabei. Zudem gibt es verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten, unter anderem über die Ehrenamtsakademie der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Joachim Stellmacher/Nachbarschaftsnetztwerk der Johanneskirchgemeinde, Anne Mechling-Stier/Seniorenarbeit der Johanneskirchgemeinde, Mira Körlin/Öffentlichkeitsarbeit, Michael Heinisch/Telefonseelsorge Dresden stehen nur beispielhaft für die vielen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen.
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Telefonseelsorge: Auch langfristiges Ehrenamt wichtig

Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ruft die TelefonSeelsorge die Bevölkerung auf, sich auch künftig für langfristige Ehrenämter zu bewerben und damit der Gesellschaft Stabilität und Konstanz zu geben. „Das Ehrenamt ist für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft enorm wichtig und für viele ein Ausdruck praktizierter Nächstenliebe. Diesen Zusammenhalt brauchen wir heute noch ebenso dringend, wie schon vor über 60 Jahren, als die TelefonSeelsorge gegründet wurde“, beschreibt Michael Hillenkamp (Sprecher der katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür) die Situation.

Die TelefonSeelsorge hat eine außergewöhnlich hohe Zahl an Ehrenamtlichen, die sich bereits seit Jahrzehnten engagieren. „Engagement über viele Jahre oder gar Jahrzehnte ist automatisch an eine tiefe Verbundenheit gekoppelt, die vielen unserer Ehrenamtlichen Halt und Kraft gibt“, so Dorothee Herfurth-Rogge, Vorsitzende der evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V. „Diese Treue zeigt, dass wir viel Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Das zeigt sich an der intensiven Ausbildung, die wir machen und an der durchgängigen Betreuung, die wir allen bieten.“

Studie zeigt, dass „Freude an der Arbeit“ besonders wichtig ist

Die Gründe für die hohe Motivation wurden in einer Studie des Faches Soziale Arbeit der Universität Duisburg-Essen untersucht. Die Freude an der Arbeit (93,6% der Befragten) und der Wunsch, anderen zu helfen, motiviert Ehrenamtliche besonders stark (92,3%). Ebenfalls sehr wichtig ist allen Ehrenamtlichen, ernst und angenommen zu werden (jeweils über 90% Zustimmung). Lob und Anerkennung sind besonders durch jene wichtig, die mit der ehrenamtlichen Arbeit unterstützt werden (78,7%). „Viele Menschen, die uns kontaktieren, sagen ganz unvermittelt, dass ihnen das Gespräch gut getan hat“, führt Hillenkamp aus. „Das ist natürlich eine tolle Motivation.“

Die TelefonSeelsorge hat 104 Stellen in Deutschland mit mehr als 7.500 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle Stellen bilden aus und freuen sich über neue Bewerberinnen und Bewerber, die sich ein Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge vorstellen können.

Die TelefonSeelsorge

Als eine der ersten Suizidpräventionsmaßnahmen des Landes wurde die TelefonSeelsorge 1956 gegründet. Um den Zugang möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, steht sie rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereit. Die Seelsorge ist ideologisch, konfessionell und politisch wertneutral.

www.telefonseelsorge-dresden.de