„anders wachsen“

Eine Lebens-und Wirtschaftsweise, die auf ständiges Wachstum setzt, ist nicht nur gefährlich und unverantwortlich, sondern leugnet auch die von Gott geschaffene heilsame Endlichkeit des Menschen.

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Denkschrift „Umkehr zum Leben“, 2009

„anders wachsen“ ist eine christliche Initiative in Sachsen. Sie will Öffentlichkeit herstellen für die Notwendigkeit von Alternativen zum Wirtschaftswachstum. Seit 2019 begleitet die Theologin Juliane Assmann mit „Frieden & Hoffnung“ und „Johannes-Kreuz-Lukas“ zwei Dresdner Kirchgemeinden dabei, konkrete Projekte vor Ort im Quartier auf den Weg zu bringen, die diese Perspektiven praktisch einüben. Durch dieses exemplarische und modellhafte Handeln entstehen konkrete Alternativen zu gegenwärtigen Formen des Lebens und Wirtschaftens.

Die Generationenrikscha in der Dresdner Johannstadt (Bild: J. Assmann)

Dazu gehören:

  • eine Generationenrikscha
  • der FAIR-Teiler (Lebensmittel-Verteilschrank) im Gemeindehaus Fiedlerstraße 2
  • ein Podcast mit Fragen nach guter Arbeit, einer Wirtschaft des Genug, gerechten Lebensweisen in einer ungerechten Welt und nach einer entschleunigten Lebensführung
  • Projekt „Bauerngarten“ neben der Hoffnungskirche Dresden-Löbtau, Clara-Zetkin-Straße 30
  • Geistliche Zurüstung (z. B. Fastenexerzitien)



Im Bauerngarten der Hoffnungskirche Löbtau erntet die promovierte Gartenbauingenieurin Anne Dreßler mitten in der Stadt das ganze Jahr über saisonales und ökologisches Gemüse. (Bild: A. Dreßler)

Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an (…). Häuft vielmehr im Himmel Schätze für euch an (…). Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

Matthäus 6, 19-21