Erinnerungskultur in Games – Zwischen Zocken und Verantwortung

Veranstaltung im Rahmen des Denktages

27. Jan. 2026
Frauenkirche Dresden
Neumarkt Dresden
Digitale Spiele sind längst mehr als bloße Unterhaltung, sie prägen unsere Wahrnehmung von Geschichte und gesellschaftlichen Werten. In Spielen werden jugendliche aktiv und lernen strategisch zu handeln. Spielen hat eine sehr zentrale Bedeutung für das Lernen von Jugendlichen, nicht nur aufgrund der Zeit, die sie in Spielen verbringen, sondern ebenso aus pädagogischer und entwicklungspsychologischer Sicht. Auch in der Erwachsenenbildung wird zunehmend auf eine spielerische Lernkultur gesetzt.

Ein neuer Ansatz in der Vermittlung von erinnerungskulturellen Themen und Zusammenhängen liegt in der Entwicklung von Spielen. Diese Art der Spiele wird als Serious Games bezeichnet und liegen im Trend der Vermittlung von Inhalten auf spielerische Art und Weise. Es ist von Vorteil, dass die Spiele weniger Grenzen haben als die Realität und somit Einblicke in andere Welten ermöglichen. Gleichzeitig kann dies auch ein Nachteil werden, denn die Relevanz historischer Genauigkeit sollte nicht verwässern.

Doch wie wird Erinnerungskultur in Games gestaltet? Welche Verantwortung tragen Spieleentwickler, wenn historische Ereignisse in virtuellen Welten inszeniert werden? Werden Spiele der Realität gerecht? Gemeinsam diskutieren wir Chancen, Herausforderungen und die Frage, wie Spiele zur kritischen Auseinandersetzung mit Vergangenheit beitragen können.

Ort
Frauenkirche Dresden
Neumarkt
01067 Dresden
Art der Veranstaltung
Fortbildungen/Seminare/Vorträge
Mitwirkende
Christian Günther
Bergische Universität Wuppertal, Digital Humanities
Nandita Wegehaupt
Stiftung Digitale Spielekultur, Berlin

Veranstaltungsreihe
Raum
Zugang
Einlassart
Eintritt frei
Ticketpreise
Zielgruppe
Alle
Veranstalter
Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3

01067 Dresden

presse@frauenkirche-dresden.de

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