7. Klotzscher Literaturwoche – „Dear Mr. Saunders“
Lesung von Thomas Podhostnik
15. Apr. 2026
Dresden-Klotzsche Gemeindehaus Alte Post
Gertrud-Caspari-Str. 10 Dresden
Gertrud-Caspari-Str. 10 Dresden
In drei langen Briefen an den amerikanischen Schriftsteller George Saunders erzählt die Hauptfigur des Romans seine Lebensgeschichte und reflektiert über slawische Identität, das Schreiben, die deutsche Sprache und die Macht der Privilegierten. Dabei geht er den Fragen nach: wem gehört die Sprache und wem gehören die Erzählungen?In drei langen Briefen an den amerikanischen Schriftsteller George Saunders erzählt die Hauptfigur des Romans seine Lebensgeschichte und reflektiert über slawische Identität, das Schreiben, die deutsche Sprache und die Macht der Privilegierten. Dabei geht er den Fragen nach: wem gehört die Sprache und wem gehören die Erzählungen?
Patrick Wilden in einer Rezension: „Hier schreibt nicht einfach einer irgendeinen Roman nach dem Motto: Günter Wallraff meets Felix Krull. Hier lässt sich der wortwörtliche Außenseiter vernehmen, durch defekte Bücher in die schillernde Welt der Sprache und Literatur geholt, der doch in jeder Revolte nur die Bestätigung der herrschenden Verhältnisse sieht. Dass ihm dabei völlig die Fähigkeit abhandenkommt, über irgendetwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen, trifft allerdings nicht zu. Im Parlandoton begibt sich Sergej als der Erniedrigte, aber Begabte auf eine sentimentale Reise in die mitternächtlichen Provinzen – Orpheus in Sankt Petersburg sozusagen. Der Saunders-Brief ist ein höchst unterhaltsames literarisches Statement. Ein ungewöhnlicher Podhostnik, aber sein vielleicht persönlichstes Buch.“
Thomas Podhostnik, geboren 1972 in Radolfzell am Bodensee als Sohn jugoslawischer Gastarbeiter, ist gelernter Speditionskaufmann, machte in Kuba eine Ausbildung zum Regieassistenten und studierte anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo er auch heute lebt. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Patrick Wilden in einer Rezension: „Hier schreibt nicht einfach einer irgendeinen Roman nach dem Motto: Günter Wallraff meets Felix Krull. Hier lässt sich der wortwörtliche Außenseiter vernehmen, durch defekte Bücher in die schillernde Welt der Sprache und Literatur geholt, der doch in jeder Revolte nur die Bestätigung der herrschenden Verhältnisse sieht. Dass ihm dabei völlig die Fähigkeit abhandenkommt, über irgendetwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen, trifft allerdings nicht zu. Im Parlandoton begibt sich Sergej als der Erniedrigte, aber Begabte auf eine sentimentale Reise in die mitternächtlichen Provinzen – Orpheus in Sankt Petersburg sozusagen. Der Saunders-Brief ist ein höchst unterhaltsames literarisches Statement. Ein ungewöhnlicher Podhostnik, aber sein vielleicht persönlichstes Buch.“
Thomas Podhostnik, geboren 1972 in Radolfzell am Bodensee als Sohn jugoslawischer Gastarbeiter, ist gelernter Speditionskaufmann, machte in Kuba eine Ausbildung zum Regieassistenten und studierte anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo er auch heute lebt. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Ort
Dresden-Klotzsche Gemeindehaus Alte Post
Gertrud-Caspari-Str. 10
01109 Dresden


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01109 Dresden


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Art der Veranstaltung
Sonstiges
Zielgruppe
Alle Zielgruppen
Veranstalter
Kirchspiel Dresdner Heidebogen
Gertrud-Caspari-Str. 10
01109 Dresden
ksp.dresdner-heidebogen@evlks.de
https://kirchspiel-heidebogen.de/
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01109 Dresden
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