7. Klotzscher Literaturwoche – „Ich bin, wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen“

Vortrag von Dr. Justus Ulbrich

12. Apr. 2026
Dresden-Klotzsche Gemeindehaus Alte Post
Gertrud-Caspari-Str. 10 Dresden
Der legendäre erste Satz in Ernst Blochs „Geist der Utopie“ stellt unausgesprochen mehrere Fragen. Wer und wie sagt man ICH? Wer ist denn WIR? Und WAS haben wir zu BEGINNEN?
Was banal klingt, ist eher kompliziert. Dies zumal in einer spätmodernen Gesellschaft der „Singularitäten“, der Egomania und der sozialen Differenzierung, wenn nicht gar der Spaltung oder Verfeindung. „In unsere Hände ist das Leben gegeben“ heißt es bei Bloch weiter, aber auch das ist nicht selbsterklärend.
Denn wie wollen wir leben und mit wem? Weder die Familie noch die Gesellschaft kann man sich aussuchen. Und wer die Distanz zu anderen sucht, kann einsam werden.
Der Vortrag lässt einige (Vor-)Denker zu Wort kommen, soll aber anregen, selbst zu denken. Denn auch diese Fähigkeit lässt uns erkennen, was es heißt, ein ICH zu sein.
Dr. Justus H. Ulbricht, Historiker und Germanist, lebt als freier Wissenschaftler und Publizist in Dresden. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Denkmalsgeschichte, Erinnerungskultur, Kultur und Politik im deutschen Bildungsbürgertum (1800 bis 1950), Klassik-Rezeption, Völkische Bewegung, Jugendbewegung und Religionsgeschichte der „klassischen Moderne“ sowie Regionalgeschichte Mitteldeutschlands.

Ort
Dresden-Klotzsche Gemeindehaus Alte Post
Gertrud-Caspari-Str. 10
01109 Dresden
Rollstuhlgeeignet
Bild des Veranstaltungsortes
Dresden-Klotzsche Gemeindehaus Alte Post
Art der Veranstaltung
Fortbildungen/Seminare/Vorträge
Mitwirkende
Musik: Reinhard Mehlhorn
Zielgruppe
Alle Zielgruppen
Veranstalter
Kirchspiel Dresdner Heidebogen
Gertrud-Caspari-Str. 10

01109 Dresden

ksp.dresdner-heidebogen@evlks.de

https://kirchspiel-heidebogen.de/