Segnungsgottesdienst für Krebserkrankte und Angehörige in Dresden
23. Januar 2026
Eine Krebsdiagnose verändert das Leben – für Erkrankte wie für ihre Angehörigen. Sie bringt Ängste, Schmerzen und Erschöpfung, aber auch Fragen ohne schnelle Antworten. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Halt und Genesung. Anlässlich des Weltkrebstages laden wir am 1. Februar 2026 herzlich zu einem Segnungsgottesdienst in die Hoffnungskirche Dresden ein.
Besonders ist an diesem Gottesdienst: Alle Mitwirkenden im Team sind selbst von einer Krebserkrankung betroffen – als Erkrankte oder als nahe Angehörige. Ihre Erfahrungen fließen spürbar in die Gestaltung ein. Pfarrerin Konstanze Eymann hat das Team bereits zum dritten Mal für diesen Anlass neu zusammengestellt. So entsteht ein Gottesdienst, der aus dem Leben spricht und zeigt, dass Betroffene nicht allein sind. Mit Texten und Musik möchte das Team einen Raum eröffnen – zum Innehalten, Kraftschöpfen und Mitbeten – ob Klage, Bitte oder Dank, je nachdem, was das eigene Herz gerade braucht.
Die Predigt geht in diesem Jahr der Frage nach, was in einer solchen Zeit hilft, sich innerlich aufzurichten: Was gibt Halt, wenn alles unsicher erscheint? Welche Kraftquellen tragen durch Krankheit, Behandlung und Ungewissheit? Welche Haltung lässt Hoffnung wachsen, auch wenn sie manchmal schwankt?
Wie in den vergangenen Jahren wird auch die Predigt gemeinsam gestaltet. Pfarrerin Konstanze Eymann predigt zusammen mit Dr. Christa-Maria Hempel, Fachärztin für Neurologie und Palliativmedizin, langjährige Mitarbeiterin im SAPV-Team, Brückenteam am Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden, sowie mit dem ehemaligen Richter Christoph Wittestein.
Die verschiedenen Perspektiven von Medizin, Theologie und Krankheitserfahrung verbinden sich so zu einem vielstimmigen Zeugnis.
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen – für Menschen mit einer Krebserkrankung ebenso wie für ihre Angehörigen, die oft selbst viel mittragen. Der Eintritt ist frei, und willkommen ist jede und jeder – ganz gleich, wie nah jemand Kirche oder Glauben steht. Alles ist freiwillig: Wer möchte, darf einfach da sein – sitzen, zuschauen, zuhören, sich selbst oder Gottes Geist nachspüren. Ganz so, wie es Ihnen in diesem Moment guttut.
Pfarrerin Konstanze Eymann und das Team der Mitwirkenden laden herzlich ein und freuen sich auf Ihr Kommen.
Sonntag, 1. Februar 2026, um 10 Uhr
Hoffnungskirche Dresden, Clara-Zetkin-Straße 30
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